Ich hab da so eine Theorie über rechts und links.
Manchmal beginnt ein gesellschaftlicher Gedanke mit einem ganz normalen Schritt. Eine Beobachtung über zwei Beine führt zu einer Frage, die weit über das Gehen hinausgeht.
Geschichten von Menschen und Beobachtungen aus dem echten Leben, über Pflege, Gesellschaft, Vielfalt, Bürokratie und andere bemerkenswerte Konstruktionen des menschlichen Zusammenlebens. Manches davon verstehe ich, anderes wieder weniger. Aber ich muss es ja auch nicht verstehen.
Manchmal beginnt ein gesellschaftlicher Gedanke mit einem ganz normalen Schritt. Eine Beobachtung über zwei Beine führt zu einer Frage, die weit über das Gehen hinausgeht.
Drei Männer, jahrzehntelang selbstständig, verantwortlich und mitten im Leben, sitzen ratlos vor einer digitalen Tür, die gestern noch offen war. Eine Kolumne über Digitalisierung, Fehlermeldungen und die Frage, wann Vereinfachung eigentlich begonnen hat, mehr Arbeit zu machen.
Der eine übernimmt ein Unternehmen mit allen Risiken, Mitarbeiter und Abgaben. Der andere übernimmt das Vermögen. Beide gelten als privilegiert. Eine Kolumne über Leistung, Besitz und die Frage, was wir eigentlich meinen, wenn wir von Leistungsträger sprechen.
Eine Tochter beobachtet ihren Vater, der noch Jahrzehnte nach der Heirat so liebevoll über seine Frau spricht und mit ihr umgeht. Gleichzeitig kann sie nicht begreifen, warum ausgerechnet er nicht verstehen will, dass auch sie eine Frau liebt. Eine Geschichte über Nähe, Widersprüche und die Frage, warum zwei Menschen sich so ähnlich sein können – und doch an derselben Sache völlig unterschiedlich festhalten.
Der Arzt hat eine Vertretung. Der Busfahrer auch. Die Betreuerin ebenfalls. Nur als Tochter scheint man rund um die Uhr geöffnet zu haben.