Ich hab da so eine Theorie über fremde Schuhe
Was passiert eigentlich, wenn wir eine Meinung vertreten müssen, die gar nicht unsere eigene ist? Vielleicht wäre das eine ziemlich unangenehme Übung. Und gerade deshalb eine gute.
Hier geht es um Warteschlangen, Formulare, Hotlines, Bankomaten, Ämter und andere Erfindungen, die unser Leben vereinfachen sollen. Zumindest steht das meistens irgendwo im Prospekt.
Was passiert eigentlich, wenn wir eine Meinung vertreten müssen, die gar nicht unsere eigene ist? Vielleicht wäre das eine ziemlich unangenehme Übung. Und gerade deshalb eine gute.
Was passiert eigentlich, wenn es draußen fast 40 Grad hat, die Gastherme Alarm schlägt und Duschen plötzlich zur Frage der richtigen Uhrzeit wird?
Sie begann mit einem Satz unseres Bundeskanzlers, über den ich zuerst einfach drübergelesen habe. „Kinderbetreuung ist für mich keine unbezahlte Arbeit.“ Ein Satz, wie Politiker und Politikerinnen eben manchmal Sätze sagen. Man liest ihn, hört ihn, nimmt ihn zur Kenntnis, ärgert sich vielleicht kurz, scrollt weiter und widmet sich wieder den wirklich wichtigen Dingen des…
Manchmal beginnt ein gesellschaftlicher Gedanke mit einem ganz normalen Schritt. Eine Beobachtung über zwei Beine führt zu einer Frage, die weit über das Gehen hinausgeht.
Drei Männer, jahrzehntelang selbstständig, verantwortlich und mitten im Leben, sitzen ratlos vor einer digitalen Tür, die gestern noch offen war. Eine Kolumne über Digitalisierung, Fehlermeldungen und die Frage, wann Vereinfachung eigentlich begonnen hat, mehr Arbeit zu machen.
Der eine übernimmt ein Unternehmen mit allen Risiken, Mitarbeiter und Abgaben. Der andere übernimmt das Vermögen. Beide gelten als privilegiert. Eine Kolumne über Leistung, Besitz und die Frage, was wir eigentlich meinen, wenn wir von Leistungsträger sprechen.