
Gesellschaftspolitische und sozialkritische Texte, Bücher und Vorträge
Ich bin Hanna Fiedler, Autor:in, Speaker und Ghostwriter:in aus Österreich mit Schwerpunkt gesellschaftspolitische und sozialkritische Themen.
In meinen Büchern und Vorträgen befasse ich mich mit gesellschaftlichen Normen, Zuschreibungen und strukturellen Verantwortungen – dort, wo private Lebensrealitäten politisch werden.
Ich schreibe über Themen, über die viele lieber schweigen – mit Tiefgang, Ironie und einem klaren Blick auf gesellschaftliche Zusammenhänge. Humor ist dabei kein Widerspruch, sondern eine Haltung. Denn ohne ihn wird weder das Leben noch das Schreiben ehrlicher.
Für Medien Journalist:innen
Ich stehe für Interviews, Hintergrundgespräche und Einordnungen zu gesellschaftspolitischen Themen zur Verfügung. Meine fachliche Grundlage ist meine Ausbildung in psychosozialer und systemischer Beratung und Begleitung, verbunden mit meiner Arbeit als Autorin und Speakerin. Alles Wesentliche samt Pressemappe und Kontakt findest du auf meiner Medienseite.
Thematische Schwerpunkte:
Gesellschaftspolitik & Sozialkritik
Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen, Zuschreibungen und strukturellen Schieflagen.
Begleitung von Angehörigen von Menschen mit Demenzdiagnose
Expertise in der gesellschaftlichen Einordnung, Unterstützung und Sichtbarmachung von Angehörigen jenseits privater Schuldzuweisung.
Literarische Verarbeitung gesellschaftlicher Themen
Romane und Texte zu Körpernormen, Abgrenzung, Nein-Sagen, Selbstfürsorge und Demenz als Teil gesellschaftlicher Realität.
Mehr Informationen zu meiner Arbeit, meinen Büchern und meiner Haltung findest du hier:
Worüber ich spreche … und wie:
Anpassung ist eine Leistung… echt jetzt?
Ich habe sehr lange geglaubt, dass Anpassung eine Tugend und oft auch eine Leistung gilt. Als mir dann aber auffiel, wie viele erschöpfte Menschen genau daran gemessen werden, wurde mir klar, dass Anpassung doch kein Charakterzug ist, sondern eher ein Selektionsmechanismus. Seitdem erzähle ich nicht mehr von Versager:innen, sondern von Systemen, die diesen Verschleiß in Kauf nehmen.
Eigenverantwortung ist … wenn Verantwortung privatisiert wird?
Immer, wenn etwas kippt, wird von Eigenverantwortung gesprochen. Ich habe begonnen, solche Situationen zu sammeln und festgestellt, dass sie sich sehr oft in vielem gleichen. Was als individuelles Problem erzählt wird, folgt auffällig klaren gesellschaftlichen Mustern.
Das „Nein“ als Störung
Mich interessiert nicht, warum Menschen Nein sagen, sondern mich interessiert vielmehr, warum sie es erklären müssen. Denn ich merke, dass dort, wo ein Nein rechtfertigungspflichtig ist, wird Macht sichtbar.
Körper als soziale Kategorie, also her mit den Schubladen
Ich beobachte, wie Körper gelesen werden, noch bevor jemand die Chance hat zu sprechen. Wer zuhören darf, wer erklären muss, wer überzeugen soll und wer keines davon wert ist, das entscheidet sich früh. Körper sind in unserer Gesellschaft keine Privatsache, sondern soziale Ordnungssysteme.
Höflichkeit und Zurückhaltung – gelten diese als die Tugenden von heute?
Höflichkeit gilt als sozial anständig, Zurückhaltung, als rücksichtsvoll distanziert. Ich nehme diese beiden jedoch oft als Technik wahr, um Konflikte unsichtbar zu halten. Wo Höflichkeit und Zurückhaltung wichtiger geworden ist, als Gerechtigkeit, bleibt alles, wie es ist. Aber was hindert uns daran, beides gleichzeitig zu leben?
Warum ich der Meinung bin, dass Literatur hier unverzichtbar ist
Ich schreibe, weil Analysen nur sehr selten, und wenn, dann nur wenige Menschen berühren, aber Geschichten es schon können. Literatur erlaubt es einfach, gesellschaftliche Muster aufzuzeigen, ohne sie zu verharmlosen. Und sie erlaubt auch mögliche Konsequenzen aufzuzeigen, ohne erst auf andere Meinungen Rücksicht nehmen zu müssen.
