Ich hab da so eine Theorie

Manchmal beginnt alles mit einem Satz, den ich zufällig aufschnappe. Manchmal mit einer Begegnung im Supermarkt, einem Formular, das offenbar ein Eigenleben entwickelt hat, oder einem Menschen, der etwas sagt, das mich den ganzen Tag nicht mehr loslässt.
Ich nehme solche Momente mit nach Hause. Sie bleiben hängen. Manchmal bis zum Abend. Manchmal über Wochen. Irgendwann merke ich, dass aus einer kleinen Beobachtung eine ziemlich große Frage geworden ist.
Ich frage mich, warum wir Menschen oft schneller einordnen als verstehen. Warum Regeln manchmal wichtiger wirken als die, für die sie gedacht sind. Und warum wir ausgerechnet dort wegschauen, wo Menschen jeden Tag Außergewöhnliches leisten.
Aus diesen Beobachtungen entstehen meine Kolumnen. Sie handeln von Menschen, vom Alltag, von Vielfalt, von Bürokratie, von Pflege und manchmal auch von der Politik. Vor allem aber handeln sie von der Frage, warum wir dieselbe Wirklichkeit oft so unterschiedlich erleben.
Genau dort beginnt oft meine nächste Theorie.
Drei Bereiche, unzählige Beobachtungen

Pflege, Demenz & An- und Zugehörige
Von kaltem Tee und fehlenden Vertretungen
Pflege beginnt selten mit großen Worten. Meist mit einem ganz normalen Tag, der plötzlich alles verändert.

Gesellschaft, Alltag & Bürokratie
Von Formularen und anderen Abenteuern
Manchmal genügt ein Formular. Manchmal eine Warteschleife. Und plötzlich frage ich mich, wie kompliziert einfach eigentlich sein darf.

Menschen, Vielfalt & Schubladen
Von Etiketten, die selten passen
Manchmal reicht ein Blick und schon scheint alles klar zu sein. Für mich beginnt die Geschichte meistens genau in diesem Moment.
